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Social Business: Wie Unternehmen heute kommunizieren müssen

Social Business war ein großes Thema der CeBIT Global Conferences und vielen weiteren Diskussionsrunden. Dabei geht es unter anderem um die Herausforderungen im Bereich Kommunikation, denen sich die Unternehmen heute stellen müssen.


Social Business: Auch intern sozial kommunizieren

So wie es seit einiger Zeit heißt, dass Unternehmen nicht mehr um Social Media herum kommen, hört man aktuell immer wieder, dass Unternehmen sich im Richtung Social Business bewegen müssen. Gemeint ist damit einfach gesagt, dass sich die interne Kommunikation im Unternehmen an neue Ansprüche und Regeln, aber auch Möglichkeiten und Chancen anpassen muss. Die Frage, für wen das relevant ist, lässt sich relativ leicht beantworten: Alle Unternehmen, die für junge Mitarbeiter attraktiv sein wollen und die das Wissen von Mitarbeitern im Unternehmen halten wollen, die in den nächsten Jahren aus Altersgründen ausscheiden, sollten besser heute als morgen den Kommunikationswandel einleiten.


Social Business wird für Unternehmen genauso wichtig wie Social Media.

Dabei geht es nicht vordergründig um den Einsatz von geeigneten Tools, sondern viel mehr um einen Wandel in der gesamten Unternehmenskultur. Wer sein Unternehmen zum Social Business umwandeln will, wird einige Probleme lösen müssen. Wer es über Jahre gewohnt war, als Gatekeeper für sein eigenes Wissen aufzutreten, um damit seine Position im Unternehmen zu untermauern, wird dem Wandel zunächst skeptisch gegenüber stehen. Sehr viel aufgeschlossener ist dagegen die junge Generation, die jetzt in die Unternehmen drängt. Sie sind mit dem Internet und sozialen Netzwerken aufgewachsen und fordern die von dort gewohnten Kommunikationsformen auch am Arbeitsplatz ein.

Betrachtet man diese beiden gegensätzlichen Positionen zusammen, so scheint es auf einen Generationenkonflikt hinauszulaufen. Das lässt sich aber durch den sinnvollen und aufgeklärten Einsatz geeigneter Tools verhindern oder zumindest stark minimieren – zumindest, wenn die Unternehmenskultur als Basis entsprechend sozial aufgestellt wird. Ziel sollte es dabei immer sein, nicht die Tools in den Vordergrund zu stellen, sondern die Menschen, die sie nutzen sollen. Verstehen sie, warum sie beispielsweise den Inhalt von A-bis-Z-E-Mails besser auf den internen Corporate-Blog posten sollten, dann besteht eine gute Chance auf einen Wandel. Wichtig sind konkrete Verknüpfungen der neuen Strukturen mit dem angepeilten Zielen. Wer den Nutzen erkennen kann, wird aufgeschlossener für neue Kommunikationsformen.

Social Business: Einblicke von Dell und Yammer

Michael Buck hat auf einer Panel-Diskussion zum Thema Social Business während der CeBIT Global Conferences einige interessante Einblicke in die Kommunikationswelt des Computer-Hardware-Herstellers Dell gegeben. Der global agierende Konzern hat weltweit über 100.000 Mitarbeiter und fast ebenso viele Nutzer des internen Kurznachrichtendienstes Yammer. Ziel bei der Einführung des Microbloggings sei es gewesen, die interne Kommunikation auf ein neues Level zu hieven. Statt via E-Mail geschlossen zu kommunzieren, sollte das intern offene, aber nach außen abgeschottete Microblogging für eine breitere Basis sorgen. Heute könne jeder mit dem Firmengründer und CEO Michael Dell kommunizieren, wenn er es denn wolle.

Georg Ell, EMEA General Manager von Yammer ergänzte dazu, dass internes Microblogging sowohl die Quantität als auch die Qualität der Kommunikation erhöhe, ohne dabei zu überfordern. Jeder könne jederzeit ohne Barrieren mit allen anderen Mitarbeitern kommunizieren, Fragen stellen, Antworten geben oder einfach Informationen verbreiten. Yammer könne dabei helfen, die Hierarchien abzuflachen und den Informationsfluss zu verbessern. Statt eine E-Mail an alle Mitarbeiter zu schicken, könnte man die Informationen auch per Microblogging verbreiten. Sie würden damit allen zugänglich, die sie benötigen und bei allen anderen verstopfen sie nicht mehr die Inbox.

via: http://t3n.de/news/

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