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Google & Mobile – Google straft Webseiten ohne Mobiloptimierung ab

Suchmaschinen-Ranking: Google straft Webseiten ohne Mobiloptimierung ab. Eine mobile Optimierung für Webseiten tut Not, denn Seiten, die nicht auch auf die Nutzung mit Smartphones und Tablets ausgerichtet sind, werden ab 21.4. schlechter zu finden sein. Google wird die Seiten niedriger ranken – zumindest bei der Suche von Mobilgeräten aus.


Google auf dem Smartphone: Seiten, die mobil schlecht nutzbar sind, sollen von Mobilgeräten aus auch schlechter zu finden sein

Acht Wochen nach einer ersten Ankündigung macht Google nun Ernst: Von letztem Dienstag an (21.4.) werden Webseiten, die sich auf Smartphones und Tablets nicht gut darstellen lassen, schlechtere Rankings bei der mobilen Google-Suche erhalten.

„Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen“, hieß es in einem offiziellen Blogeintrag des Webmaster-Teams von Google >>

Vom 21. April an werde die „Mobil-Freundlichkeit“ einer Website ein Kriterium im Ranking werden. „Dieser Wechsel wird die Mobilsuche in allen Sprachen weltweit betreffen und eine signifikante Auswirkung auf unsere Suchergebnisse haben.“

Dabei geht es beispielsweise um Schriftgrößen, die nicht zu klein sein dürfen, oder Navigationselemente, die sich gut mit dem Finger auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm bedienen lassen. Zu einer Abwertung führen auch Inhalte, die auf Mobilgeräten in der Regel nicht dargestellt werden können – wie beispielsweise Adobe Flash.

Auch Apps sollen durchsucht werden

Google hat eine Testseite eingerichtet, auf der Betreiber von Webseiten überprüfen können, ob ihre Angebote für Mobilgeräte optimiert sind. Google-Manager Gary Illyes sagte auf dem Technologie-Event SMX West, seines Wissens werde der Mobil-Check keine Auswirkungen auf die Desktop-Suche haben.

Googles neuer Schwerpunkt auf mobile Nutzung zeigt sich auch in einer weiteren Funktion: Künftig sollen Inhalte von Android-Apps besser durchsuchbar werden. Mobil-Programme, die über einen Index verfügen, haben eine Chance, in den Suchergebnissen aufzutauchen, wenn der Nutzer bei Google eingeloggt ist und die entsprechende App installiert hat. Der Konzern will damit der Herausforderung begegnen, dass immer mehr Informationen nicht unbedingt im offenen Web zu finden sind, sondern in den Daten-Containern einer App.

Quelle: www.spiegel.de/netzwelt/

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