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Facebook unter Wasser

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Ein Artikel der uns geradezu aus dem Herzen spricht erschien unlängst im österreichischen Horizont. Kein Content Marketing ohne eigenen Blog, die Reichweite von Facebook wird überschätzt. Die Facebook-Fanpage kann man nicht kontrollieren – das kann nur Facebook. Wer also über Unternehmens-Kommunikation im Internet nachdenkt kommt um den eigenen Blog gar nicht drumrum. Wie man die Inhalte dann vermarktet ist eine andere Sache.


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Content Marketing: Facebook lehrt uns den Wert des eigenen Blogs zu schätzen

Wir haben es von Content Marketing Experten immer wieder gehört: Die eigene Reichweite ist wichtig. Content sollte dort stattfinden, wo man ihn selbst kontrollieren kann. Kein Content Marketing ohne eigenen Blog. Ja, wir haben es gehört, aber vielleicht nicht immer so hundertprozentig für wichtig gehalten.
Und dann kam Facebook und kappte uns die Reichweite. Mit dem letzten Update zum Newsfeed Algorithmus ist für viele Pages, die sich mühsam Fans aufgebaut haben, nicht mehr viel übrig von ihrer organischen Reichweite auf Facebook. Postings erreichen durchschnittlich nur noch zwei Prozent der Fans.

Plötzlich wird einem klar, dass hinter dem Gerede von der Bedeutung des eigenen Blogs tatsächlich Wahrheit steckt. Denn Content, den wir auf Social Networks wie Facebook posten, ist immer davon abhängig, wie das Netzwerk damit umgeht. Solange es gut performt, und wir unsere Audience erreichen, fällt uns diese Abhängigkeit nicht so sehr auf. Der aktuelle Schritt von Facebook zeigt aber deutlich, wie schnell es gehen kann, dass plötzlich alles weg ist, was man sich mühsam aufgebaut hat. Oder eben nur noch gegen Entgelt zur Verfügung steht.

Nur den Content, den wir auf unseren eigenen Kanälen posten, kontrollieren wir selbst. Nur auf unserer eigenen Website und unserem Blog, bestimmen wir wie etwas erscheint und ob die Inhalte angezeigt werden oder nicht.

Für 2014 sehe ich daher einen großen Trend zur eigenen Reichweite. Abos für die eigenen Blogposts werden (wieder) einen neuen Stellenwert bekommen. Und damit einhergehend wohl auch E-Mail Marketing, mit all den Problemen, in denen dieser Kanal wohlgemerkt steckt.
Wer über seinen Blog allerdings tatsächlichen Mehrwert liefert und wirklich guten Content produziert, wird über die Social Networks auch weiterhin profitieren. Denn solche Inhalte werden weiter gerne geteilt werden, und so Traffic zurück auf die eigene Plattform bringen.

via: horizont.at

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